Geschichten aus dem Sommer (1): Zwei Städte spielen den Blues

Wer ist die Schönste im ganzen Land? Auf Kreta streiten Chania und Rethymnon um diesen Titel. Beide Städte haben einen wunderbaren venezianischen Hafen und eine herrliche Altstadt. Beide sind Universitätsstädte. Und beide spüren die Corona-Krise.

14.11.2020 Ich habe es versprochen. Gegen die Herbstdepression, die Corona-bedingt ja nicht unbedingt milder verläuft, hilft Kreta. Fast drei Monate ist es her, dass wir auf der Insel waren. „Es vergeht nicht ein Tag, an dem ich nicht einmal an irgendein Erlebnis aus unserem Urlaub denke“, sagte meine Frau kürzlich. Mir geht´s genauso. Dann legt sich für einen kurzen Moment ein frischer, sonniger Schleier mit einer Prise Meerwasser über die graue Welt. Die Aussicht auf einen zweiten Lockdown, Herbstferien, die keine sind, weil man seine Familie nicht sehen darf und Kontaktbeschränkungen ist finster. Nun gut. Wir können es nicht ändern.

Machen wir das Beste draus und widmen uns schönen Dingen. Und da sind wir bei Chania und Rethymnon. Das sind die zweit- und die drittgrößte Stadt auf Kreta und zweifellos die schönsten. Beide sind Touristenmagneten und haben doch so viel mehr zu bieten. In beiden gibt es ein Leben vor und nach der Urlaubssaison. Chania und Rethymnon sind Unistädte.

Wir waren tagsüber an Stränden auf der Halbinsel Akrotiri und kommen darum aus nordöstlicher Richtung nach Chania. Wie man eine Stadt empfindet, hat für mich auch immer etwas damit zu tun, wie man sich ihr nähert, aus welcher Richtung man kommt. Bei Chania ist das für mich eindeutig dieser nördliche Weg. Man fährt an der Technischen Universität von Kreta vorbei. Sechstausend junge Menschen studieren hier. Wir lassen die Hochschule rechts liegen und fahren parallel zur Küste weiter. Von oben blicken wir hinab auf die weiße Stadt. Das ist gerade abends ein Schauspiel, weil sich die langsam sinkende Sonne auf dem Meer und auf jeder noch so kleinen Fläche zu spiegeln scheint. Wer Zeit hat, macht einen Zwischenstopp beim Grabmal von Eleftherios Venizelos, dem wahrscheinlich bedeutendsten Sohn Kretas. Es gibt einen herrlichen Park mit großen, schattigen Kiefern und einen wunderschönen Blick auf die Stadt. Ein Ort der Ruhe, bevor man sich in das Getümmel stürzt.

Im Splantzia-Viertel in Chania

Wir wuseln uns durch den dichten Verkehr und fahren durch das Chalepa-Viertel. Hier wohnen gutsituierte Leute. Im 19. Jahrhundert war Chania die Hauptstadt Kretas und es gab zahlreiche Konsulate. In der Straße Andrea Papandreou stehen noch einige Häuser, in denen einmal Diplomaten aus aller Welt arbeiteten. Die Gebäude sind mondän, verfallen aber allmählich. In einigen sind inzwischen Hotels, Bars und Clubs untergebracht. Das Ganze hat einen großen Charme, wenn auch einen morbiden.

Wir suchen uns einen Parkplatz, was schon mal schwierig werden kann und Geduld erfordert. Mittlerweile parken wir immer in der Nähe des Stadions. Zum einen findet man hier meistens einen Parkmöglichkeit, zum anderen kann man sich auf dem Rückweg an den Flutlichtmasten orientieren. Außerdem liegt hier der Stadtpark, an dem wir unsere Spaziergänge durch Chania immer beginnen. Man läuft unter großen Bäumen und genießt den Schatten. Es gibt ein wunderbares, sehr elegantes Café, das den Charakter einer „guten, alten Zeit“ bewahrt. Die gepflegten Kellner tragen weiß und schwarz, die Einrichtung ist stilvoll, fein und kein bisschen folkloristisch. Hier treffen sich feine Damen zu Tee und Cappuccino. Das Einzige, was das Bild stört, sind die Touristen in Jack Daniels T-Shirts und Flipflops.  Aber so ist es halt. Ich stelle mir vor, wie ich dieses Café einmal besuche, ohne Kinder, in einem dünnen, hellen Leinenanzug und Panamahut und mit einem guten Buch und endlos viel Zeit im Gepäck. Es wird wohl bei der Vorstellung bleiben…

Der Stadtpark bietet ein paar kleine Wildtiergehege, vor allem Volieren. Das ist aber eher ein trauriger Anblick: Zu viele Vögel auf zu wenig Platz, zum Teil mit verstümmelten Flügeln. Nein, bei aller Liebe, so sehr ich die Kreter mag, ein Tier möchte ich nicht sein auf der Insel.

In den kleinen, engen Gassen von V´Chania begegnen sich altes und neues.

Kinder haben es da besser: Es gibt einen ziemlich großen Spielplatz mit allerhand Karussells, Klettergerüsten und Rutschen. Ein polyglotter Ort: Hier treffen sich Kindergartengruppen, Schulklassen und Kinder von NATO-Soldaten mit ihrer Nanny, quasseln und balgen sich mit Touristenkindern um die besten Spielgeräte. Mittendrin und meist am durchsetzungsstärksten sind die griechischen Kinder, was mir ausgesprochen gut gefällt. Auf der anderen Straßenseite befindet sich der Friedens- und Freundschaftspark. Hier durften wir 2019 einmal das Fest der albanischen Gemeinschaft in Chania erleben und wurden prompt eingeladen mitzufeiern. 

Chania: Über Jahrhunderte umkämpft und erobert

Zuletzt waren wir an einem Augustabend in diesem Jahr in Chania. Wir liefen durch den Park und gleich fiel uns auf, wie wenig los war in der Stadt. Das änderte sich auch nicht, als wir an der alten Markthalle vorbei ins Splantzia-Viertel liefen. Wir lieben diese Ecke, hier tummeln sich weniger Touristen dafür vor allem Kreter, Künstler und freie Geister. An einem Sommerabend herrscht normalerweise Trubel in den engen Gassen. An diesem Abend nicht. Wir laufen weiter zu einem unserer Lieblingsorte, ein großer Platz mitten im Viertel mit einigen netten Tavernen, in denen vor allem Chanioten verkehren. Der Platz liegt unterhalb des wunderbaren Klosters Agios Nikolaos. Das Besondere an dieser Kirche: Sie hat neben ihrem christlichen Glockenturm ein Minarett. Es wurde nicht zerstört. Wenn ich dieses Gebäude sehe, bekomme ich jedes Mal eine Gänsehaut. Kreta (und natürlich auch Chania) wurde in seiner Geschichte so häufig erobert und überfallen: von Osmanen, Venezianern, den Türken und zuletzt von den Nazis. Die fremden Herrscher richteten zum Teil furchtbare Massaker unter der freiheitsliebenden Bevölkerung an. Die Nationalsozialisten machte in den 1940er Jahren ganze Dörfer dem Erdboden gleich und massakrierten Tausende Kreter. Auch die knapp 300 Juden aus Chania wurden von den Nazis in Gefängnisse gesperrt. Sie sollten nach Ausschwitz deportiert werden, kamen dort aber nicht an. Ein britisches U-Boot torpedierte ihr Schiff, weil der Kommandeur es für ein deutsches Kriegsschiff gehalten hatte. Niemand überlebte. Das alles sollten wir Deutschen nie vergessen, wenn wir auf Kreta sind. Wir sollten der Gastfreundschaft der Einwohner zumindest mit einer kleinen Portion Demut begegnen. Die Kreter haben verziehen.

Das zeigt sich an der Kirche Agios Nikolaos. Das Minarett steht, genauso keinen Kilometer von hier die Moschee im Hafen von Chania. Oder die Moscheen in Rethymnon. Die Gebäude werden zwar nicht mehr genutzt, aber sie stehen. Es sind Gotteshäuser von Fremden, die als Feinde kamen, als Eroberer. Sie wurden besiegt und vertrieben. Aber anders als in so vielen anderen Ländern rissen die Kreter diese Gebäude nicht ab. Sie blieben. Es sind stumme Zeitzeugen, die sagen: ‚Es sah hier mal anders aus. Es gab hier weniger friedliche Zeiten als diese. Jetzt ist es gut, aber vergesst das nicht‘. Für mich ist diese Kirche mit dem Glockenturm und dem Minarett ein Zeichen von Toleranz, von Vergebung. Von Leben und Leben lassen.

Agios Nikolaos: Kirche mit Glockenturm und Minarett

Wir sind durch enge Gassen gelaufen, an Wänden haben junge Leute ihre Spuren hinterlassen. Die Messages der Graffiti sind eindeutig: „Refugees Welcome“ und „Antifaz“ steht an den Wänden. Dann sind wir am Ziel. Eine kleine Taverne mit großer Terrasse, sie ist menschenleer. Wir fragen den Kellner, warum so wenig Menschen unterwegs sind. Ob heute vielleicht ein Feiertag sei: „Oh, nein. Die Leute weigern sich rauszugehen. Das ist ihr Stolz“, antwortet der Kellner ruhig und sachlich. „Sie müssen ab heute Maske tragen, wenn sie rauswollen. Das sind die neuen Corona-Auflagen der Regionalverwaltung. Sie weigern sich aber Maske zu tragen. Darum bleiben sie heute einfach zu Hause. Das ist ihre Form des Protests.“ Diese Art, sein Unverständnis für eine Maßnahme zu zeigen, in dem man einfach zu Hause bleibt, wäre doch auch für Deutschland mal eine Möglichkeit, denke ich.

Kurz darauf kommt das Essen. Eingelegter Fisch und Bohnen für mich, leckeres Huhn in einer sehr n Sauce für meine Frau und meine Kinder verputzen einen Berg Mettbällchen, in der Größe von Ferrero Roché. Es ist herrlich. Ein paar Tische weiter sitzen Griechen. Sie sehen schick aus, fast mondän. Eine blonde Frau trägt ein grünes Kleid. Sie diskutiert mit einem Mann mit Hut und weißem Hemd. Dann steht sie auf, zeigt einem etwa zehnjährigen Jungen, offenbar ihrem Sohn, der am Nebentisch auf sein Tablet starrt, irgendetwas, diskutiert aber weiter mit dem Mann. Dann kommt ein weiteres Paar dazu, alle begrüßen sich herzlich. Es geht lebhaft zu, aber gleichzeitig auch total entspannt. Als ich mit unsere Tochter nach drinnen auf die Toilette gehe, schnappe ich ein paar Gesprächsfetzen auf. Es geht offenbar um Theater oder Film. Das würde passen. Ich stelle mir vor, wie die blonde Frau in dem grünen Kleid auf der Bühne steht. Viel Fantasie braucht es nicht dafür.

Die Kathedrale von Chania

Nach dem sehr guten Abendesse, das mit Raki für meine Frau und mich und mit Melone für die Kinder zu Ende ging, drehen wir noch eine Runde durch den Hafen von Chania. Zu diesem möchte ich gar nicht viel sagen. Er ist völlig zurecht eines der Highlights auf Kreta. Er ist wunderschön, beim ersten Mal verschlägt er einem die Sprache. Ich dachte, als ich an einem lauen Sommerabend im Jahr 1995 zum ersten Mal hier war, ich bin in einer anderen Welt gelandet. Einfach anschauen. Im Westteil liegt das Venezianische Viertel. In einem der zu wunderbaren, kleinen, feinen Hotels umgebauten Palazzi werden meine Frau und ich irgendwann einmal alleine ein langes Wochenende verbringen. Irgendwann, wenn die Kinder groß sind…

Rethymnon: Ursprünglich und schön, aber sorgenvoll

Jetzt sind wir Rethymnon. Auch eine Unistadt, auch ein wunderbarer Venezianischer Hafen, aber hier leben nur knapp halb so viele Leute wie in Chania. Als wir jetzt im August auf Kreta waren, waren wir häufiger hier als in Chania. Das war keine Wertung, sondern einfach unserer Unterkunft in der Nähe des Kournas Sees geschuldet. Auch Rethymnon hat für mich eine Schokoladenseite, von der der Reisende den besten Eindruck von der Stadt gewinnt. Das ist von Westen.

Auf der New Road nimmt man von Chania kommend die erste Abfahrt. An einer sehr wuseligen und unübersichtlichen Kreuzung fährt man links hinunter Richtung Fortezza. Hier benötigt man etwas Geduld bei der Parkplatzsuche. An der Sportanlage des Fußballvereins Asteras und an Verwaltungsgebäuden der Polizei und der Stadt vorbei geht es Richtung Altstadt. Dieser Teil gehört den Bewohnern der Stadt. In den engen Gassen stehen maximal dreistöckige Wohnhäuser dicht an dicht nebeneinander. Vereinzelt haben die Bewohner Stühle und Bänke vor ihre Häuser gestellt. Frauen unterhalten sich, Kinder rennen durch die Straßen. Geht man weiter Richtung Zentrum, geht es vorbei an kleinen Geschäften und ursprünglichen Tavernen, in denen es abends laut zugeht. Viele Einheimische, wenige Touristen.

Doch in diesem Jahr war es anders. Denn auch hier ist weniger los als sonst, einige Lokale sind geschlossen. In einem haben wir noch im vergangenen Jahr einen herrlichen Abend verbracht. Heute ist die Wirtschaft verbarrikadiert. Ich schaue durchs Fenster. Die Stühle stehen auf den Tischen. Hoffentlich geht es hier bald weiter, denke ich.

Verschlossen: Kleine Tavernen haben Corona-bedingt zu.

Wir kommen dem großen Platz mit der Moschee immer näher. Laub liegt auf dem Boden, vergessene Pflanzen haben ihre Blätter abgeworfen. An den Wänden auch hier viel Graffiti. Wir finden ein Restaurant, in dem wir schon einmal waren, mit Blick auf den Platzt. Die Kellner sind freundlich, sehr bemüht und professionell. Ich beobachte sie eine Weile. Das Essen ist hervorragend, zum Abschluss bummeln wir über den Platz Richtung Hafen. Vor einem Geschäft sitzen ein paar Straßenmusiker. Einige spielen die Lyra, das kretische Instrument. Ihre Lieder sind schön und traurig, ein griechischer Blues. Wir lassen ein paar Münzen da und gehen weiter. Am Rimondi-Brunnen bekommen die Kinder ein Eis und wir laufen langsam zurück. Im Norden thront die Fortezza, die alte, mächtige Venezianische Festung, wie eine Wächterin über der Stadt.

Der zentrale Platz von Rethymnon mit der Moschee

Auch der Weg von Osten stadteinwärts ist sehr schön. Das Zentrum liegt vor einem, rechts ist das Meer und links jede Menge Hotels, Tavernen und Bars. In diesem Jahr ist aber etwas anders. Einige Hotels liegen verlassen da. Die Corona-Krise zeigt ihre fiese Fratze. Der Blick über den Zaun einer einstmals eleganten Ferienanlage zeigt ungepflegte, gottverlassene Gärten und Terrassen. Im Pool schwimmt eine grün-braune Brühe. Es ist traurig. Mir tun die Leute leid. Man darf nicht vergessen: Viele Kreter verdienen ihr Geld vor allem während der Urlaubssaison. Von November bis April gibt es nicht genug Arbeit für alle. Wenn diese Einnahmequelle dann ausfällt… Man kann es sich ausmalen. Wir gehen weiter, eine Bar hat geöffnet. Frühstück. Ich bestelle zwei riesige Waffeln mit Vanilleeis und Schokosauce für die Kinder und einen schwarzen Kaffee für mich. Meine Frau geht joggen. Die Promenade entlang Richtung Hafen, um die Fortezza herum und dann am Parkplatz wieder zurück. Gut acht Kilometer sind das. Ich weiß das so genau, weil ich nach ihr den gleichen Weg entlangjogge. Wie schön ist diese Stadt!

Zurück in der westlichen Altstadt. Einmal essen wir in einer Fetabude. Fast alle Leute – außer uns und zwei älteren Griechen an einem Tisch draußen – sehen aus wie Studenten. Wir stellen uns vor, dass dieser kleine Laden von ihnen geführt wird. Rethymnon ist Sitz der geisteswissenschaftlichen Fakultät der University of Crete. Drei junge Männer arbeiten in dem Lokal. Alle sind auf ihre Weise beschäftigt. Einer hat ein blaues Auge, er nimmt unsere Bestellung auf. Ein anderer steht am Grill und schwitzt, macht seine Arbeit aber sehr geschickt. Ein dritter schreibt in ein kleines Notizbuch und fragt die anderen zwei immer wieder etwas. Im Hintergrund läuft griechische Musik. Aber nicht das typische Touristengedudel, sondern etwas Modernes. Der Mann am Grill summt mit. Ich bestelle ein Bier. Es gibt Charma. Das kann ich nur jedem Biertrinker empfehlen, dafür lässt man jedes Alpha oder Mythos stehen. Auf dem Etikett ist eine Krikri abgebildet. Das ist die Kretische Wildziege und kein Steinbock, wie man vielleicht denken könnte. Das Bier gibt es nicht in Flaschen zu kaufen, sondern nur vom Fass – in ausgesuchten Lokalen auf der Insel. Es wird in einer kleinen Brauerei in den Bergen hergestellt. Sie liegt hinter Maleme, auf dem Weg nach Süden. Das Essen kommt, es gibt Pita mit Fleisch und Halloumi. Günstig und sehr gut. Eine junge, sehr hübsche Frau mit langen schwarzen Haaren betritt das Lokal. Die Reaktion der drei Männer könnte unterschiedlich nicht sein. Der mit dem blauen Auge empfängt sie euphorisch mit Küsschen, auch der mit dem Notizblock steht auf. Seine Umarmung ist freundlich, wenn auch etwas weniger herzlich. Der Mann am Grill verdreht dagegen die Augen und konzentriert sich auf die Arbeit. Ich zahle und wir gehen weiter.

Um zum Schluss die Frage zu beantworten, welche Stadt nun schöner ist, Rethymnon oder Chania, habe ich folgende Antwort: Ich finde immer die Stadt schöner, in der ich gerade bin.

Veröffentlicht von matthiashwitte

Vater, Journalist, Geschichtenerzähler, Sprecher, Moderator

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