Comeback

Ich möchte allen Leuten sagen, die finanziell und gesellschaftlich an dieser Krise besonders zu knabbern haben: Auch wenn ihr selbst wenig Solidarität erfahrt – bleibt bitte solidarisch. Tragt diese Masken! Das zahlt sich am Ende für alle aus. Und marschiert nicht aus Trotz neben Leuten auf Demos, um die ihr zu normalen Zeiten zurecht einen großen Bogen machen würdet.

Kinder sind Wurscht

In der Corona-Krise haben Bundesregierung und Länder bis lang fast alles richtig gemacht. Seitdem die Beschränkungen mehr und mehr gelockert werden, kann ich vieles nicht mehr nachvollziehen. Es scheint weniger um Logik und gesunden Menschenverstand zu gehen als darum, wer am lautesten schreit. 28.05.2020 Ich bin kein Virologe. Ich bin auch sonst kein Forscher. Ich„Kinder sind Wurscht“ weiterlesen

Heimlich in Paris

Für Touristen toll, für die Jugend öde: Nein, besonders cool ist das Frankenland nicht. Also ist Fantasie gefragt. 20.05. In Herzogenaurach soll es irgendwo eine Bank geben. Es ist eine besondere Bank. Ein Bekannter hat mir davon erzählt. Er weiß nicht, wo sie steht. Was er aber weiß: Es soll ein ziemlich einsamer Platz sein,„Heimlich in Paris“ weiterlesen

Es lebe das Trampolin!

Zugegeben: Trampoline sind nicht schön. In Osnabrück gibt es ihretwegen sogar einen richtigen Streit. Trotzdem möchte ich ein Loblied auf die Hüpfematten anstimmen, die vielmehr sind als das. Aus dem Garten gegenüber höre ich freudiges Geschrei. Ich schau aus dem Küchenfenster. Mit dem gerade einsetzenden Regen hat das Gejauchze nichts zu tun. Viel mehr mit„Es lebe das Trampolin!“ weiterlesen

Ein Füller muss her, Geschwisterneid und ein Hoch auf Holland

Deutschland macht einen Schritt zurück in die Normalität. Die Geschäfte öffnen wieder. Meine Kinder und ich sind gleich mittendrin in unserem fränkischen Mikrokosmos. 27.04. Nein, Montag sind wirklich nicht meine Lieblingstage. Den Kindern geht´s genauso. Unser Junge, der Zweitklässler, spielt an Montagen immer besonders eifrig mit seiner Schwester, dem Kindergartenkind. Als wolle er vergessen, dass„Ein Füller muss her, Geschwisterneid und ein Hoch auf Holland“ weiterlesen

Bayern, meine Tante, ein Lied und eine Idee

Womit beschäftigst du dich, wenn nicht viel passiert? Telefonieren hilft, am besten mit Leuten, mit denen du sonst selten redest. Und alte Songs und alte Fotos. My Corona Bavariae: Der Titel dieses Blogs stimmt bei genauer Betrachtung eigentlich nicht. Inhaltlich geht es natürlich um ganz viel Corona. Auch um mich dreht sich sehr viel. Aber„Bayern, meine Tante, ein Lied und eine Idee“ weiterlesen

„Es kann der Frömmste nicht in Frieden bleiben,…

… wenn es dem bösen Nachbar nicht gefällt.“ Der Satz ist aus Schillers Wilhelm Tell. Eigentlich sollte er hier nicht stehen, so wie der ganze Beitrag nicht. Ich wollte über den letzten Schultag schreiben. Aber das Schicksal hat manchmal andere Pläne. Ich sitze auf der Terrasse, die Sonne scheint, die Vögel zwitschern und die Kinder„„Es kann der Frömmste nicht in Frieden bleiben,…“ weiterlesen

„Die Pest“ und die Liebe – zur falschen und zur richtigen Zeit

So wie viele andere lese ich dieser Tage „Die Pest“ von Albert Camus. Es ist das zweite Mal und ein ganz anderes Erlebnis als zuvor. Außerdem denke ich über ein 24 Jahre altes Foto nach. Zwei Begegnungen mit mir selbst. Wenn Experten recht haben, erlebt Facebook durch die Corona-Krise eine Renaissance. Die Leute posten, was„„Die Pest“ und die Liebe – zur falschen und zur richtigen Zeit“ weiterlesen

Geschafft! (Na, endlich…)

Wenn ich ehrlich bin, wollte ich schon im vergangenen Sommer einen Blog starten. Damals sind wir, also meine Familie, von Berlin nach Franken gezogen. Berufsbedingt, meine Frau arbeitet hier bei einem großen Unternehmen. In dem Blog wollte ich beschreiben, wie es ist von der Großstadt in die Provinz zu ziehen. Mit Schul- und Kitawechsel, alten„Geschafft! (Na, endlich…)“ weiterlesen